Das Projekt HelioClean

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HelioClean - Nanotechnologisch funktionalisierte Baustoffe zur solarkatalytischen Luft- und Oberflächenreinigung


Projekt im Rahmen des BMBF-Fachprogramms "Werkstoffinnovationen für Industrie und Gesellschaft -WING" zum Thema "Nanotechnologie im Bauwesen - NanoTecture: Erschließung höherer Ressourcen-/Energiespar und Leistungspotentiale sowie neuer Funktionalitäten"


Das Forschungsvorhaben HelioClean beschäftigt sich während einer Laufzeit von 3 Jahren mit der katalytischen Zersetzung von Luftschadstoffen unter Nutzung von Sonnenlicht, mittels nanotechnologisch funktionalisierter Baustoffoberflächen. Darüber hinaus führt die Funktionalisierung zu einem Selbstreinigungseffekt und verhindert die Bildung von Biofilmen und die damit verbundene Biokorrosion von Baustoffen.
Der innovative Ansatz des Projektes beruht auf der deutlichen Steigerung der Photosensibilisierungseffizienz des Photokatalysators auch in lichtschwachen Bereichen und der Erhöhung der effektiven Oberfläche des Photokatalysators in der Baustoffmatrix. Dadurch sollen kostengünstigere Produkte im Vergleich zu bestehenden, die weitestgehend auf der kostenintensiven Zugabe großer Mengen an unmodifiziertem Titandioxid beruhen, entwickelt werden.
Ziel des Vorhabens ist es, durch die enge Vernetzung universitärer und industrieller Forschung Demonstratoren in Form von Baustoffen und bauchemischen Produkten zu entwickeln, die mit Hilfe nanotechnologischer Photohalbleiter auf Basis von nanoskaligem Titandioxid (TiO2), Zinkoxid (ZnO), darauf basierenden Kern-Schale Partikeln und unter Nutzung von Photosensibilisatoren optimiert werden. Die Leistungsfähigkeit soll bei geringerem Preis deutlich über die der bestehenden Produkte hinausgehen.
Das Forschungsprojekt ist durch eine enorme industrielle und gesellschaftliche Relevanz gekennzeichnet, wobei sich dem Endverbraucher bereits mittelfristig sowohl ein ästhetischer als auch wirtschaftlicher Vorteil bietet.


Auf den folgenden Seiten dieser Homepage finden Sie nähere Informationen zu den beteiligten Projektpartnern und deren Aufgaben in den jeweiligen Arbeitsgruppen.